Wer sich mit HTML5 beschäftigt, trifft auf etliche Elemente, die es in HTML 4.01 nicht gab. Die neueren Elemente besitzen fast immer eine eigene Semantik und oft zahlreiche weitere Features (um die es hier aber nicht geht). In diesem Beitrag geht es um die Semantik von fünf HTML5-Elementen zur Auszeichnung von Regionen auf einer Webseite, die in der Webentwicklung völlig unterschätzt werden.
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Den meisten Windows-Nutzern dürfte es bekannt sein: Ende Juli können ältere Windows-Versionen (bis Windows 7) kostenlos auf Windows 10 geupdatet werden. Gestern erschien ein Blog-Beitrag des Chief Accessibility Officers von Microsoft, der sich nicht gerade optimistisch liest, wenn es um die Zugänglichkeit von Windows 10 mit Screenreadern und Vergrößerungssystemen geht.
Damit Filme barrierefrei sind, benötigen sie oft Audiodeskription und/oder Untertitel. Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten haben in den letzten 25 Jahren ihre Angebote diesbezüglich immer wieder ausgebaut, aber ob ein Film im Fernsehen tatsächlich mit Audiodeskription ausgestattet ist, ist nicht immer offensichtlich. Jetzt unterstützt ein Berliner Projekt, Filme mit Audiodeskription blinden Zuschauern zugänglich zu machen.
Noch haben die Browser die Spezifikation für Accessible Rich Internet Applications (ARIA) 1.0 nicht vollständig implementiert, aber die Arbeit an ARIA 1.1 schreitet voran. Jetzt ist ein Entwurf eines Dokuments vom W3C veröffentlicht worden, dass Webentwicklern den Einsatz von ARIA 1.1 erleichtert. Das Dokument beschreibt die Tastaturbedienung und viele andere wichtige Aspekte von barrierefreien Widgets.
Heute erschien eine Zweitverwertung eines Interviews, das ich anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai für netzpiloten.de gegeben habe. Obwohl ich darauf bereits positives Feedback bekommen habe, so stutzte ich doch ein wenig, denn an der darin gesteckten Arbeit verdienen andere. Dass mein Name einem Leser im Gedächtnis bleibt und ich dadurch vielleicht auch Einkommen generieren könnte, bleibt vorerst nur ein Gedanke.
Heute fand die Konferenz Barrierefreie IT 2015 im Schokoladenmuseum zu Köln statt. Sie war kostenfrei und versprach einige interessante Vorträge.
Die Geschichte der blindenspezifischen Zusatzeinrichtungen an Straßenverkehrs-Signalanlagen (kurz: Blindenampeln) ist lang und müßig. Im letzten Jahr hatte ich bereits über die nachlässige Qualität bei der Einstellung und Wartung dieser Anlagen in Dortmund berichtet. Im Frühjahr dieses Jahres wurden neue Signalanforderungsgeräte eingeführt mit einer Strafanzeige gegen den Oberbürgermeister als skurrilen Höhepunkt und nach einem gestrigen Treffen mit den zuständigen Mitarbeitern des Tiefbauamts wurde mir klar, dass sich die Situation in absehbarer Zeit nicht ändern wird.
Seit Jahren kaufe ich im REWE-Markt an der Dortmunder Möllerbrücke ein. Zum einen liegt er nicht einmal drei Minuten Fußweg von meiner Wohnung entfernt und zum anderen bietet er eine Einkaufshilfe an. Das hat eigentlich immer gut geklappt.
WCAG-EM Report Tool
Unterstützung für einen strukturierten Vergleich der Barrierefreiheit von Webauftritten
Anfang März ist das WCAG-EM Report Tool vom W3C veröffentlicht worden. Dieses Werkzeug bietet eine strukturierte Vorgehensweise bei der Bewertung von Webauftritten auf ihre Konformität zu den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0. Es handelt sich um einen ersten Entwurf und steht nur in englischer Sprache zur Verfügung.
Vor Kurzem schrieb ich über die Desktop-Anwendung von Spotify und dass sie nicht barrierefrei sei. Gestern war ich wieder mit einer schwierigen Software konfrontiert, und das möchte ich zu Protokoll geben. Es handelt sich um die Desktop-Anwendung für Tiptoi, das von Ravensburger vermarktet wird.