Ziehende Bewegungen

Drag and Drop-Funktionalität muss auch durch einzelne Klicks möglich sein

Zeitstrahl kann mit Maus und Tastatur bewegt werden.

Mit dem neuen Erfolgskriterium 2.5.7 in den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.2 wird gefordert, dass Aufgaben, die mit ziehenden Bewegungen erledigt werden, alternativ mit Klicks durchgeführt werden können. Für alle ziehende Bewegungen muss es z.B. auch Steuerelemente wie Schaltflächen geben, die die gleiche Funktionalität auslösen.

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Erscheinungsbild des Fokus

Mindestfläche und Mindestkontrastverhältnisse für den Fokusindikator

Hand drückt Tabtaste und in einer Navigation ist ein Element deutlich hervorgehoben, A A A

Das Erfolgskriterium 2.4.13 in den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.2 ergänzt das bisherige Erfolgskriterium 2.4.7 aus den WCAG 2.1. Die Sichtbarkeit des Fokus wird durch Angaben zur Fläche des Fokusindikators und zum Unterschied des Kontrastverhältnisses zum nicht-fokussierten Zustand konkretisiert.

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Fokus nicht verdeckt

Overlays dürfen fokussierte Inhalte nicht überlagern

Overlay überlagert Login-Formular.

Zwei neue Erfolgskriterien zu Overlays werden in den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.2 eingeführt. Wenn Popovers, Dialogfenster und andere Overlays angezeigt werden, dürfen sie fokussierte Komponenten nicht überlagern. Andersherum gesagt: Der Tastaturfokus darf nicht hinter vordergründige Inhalte „verschwinden“.

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WCAG 2.2 vor der Tür #2

Neue Erfolgskriterien für dieses Jahr angekündigt

Screenshot: Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.2 W3C Candidate Recommendation Draft 17 May 2023

Die endgültige Veröffentlichung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.2 von der Accessibility Guidelines Working Group (AGWG) des W3C sind für das dritte Quartal 2023 angekündigt. Die Änderungen umfassen gegenüber der Vorgängerversion – den WCAG 2.1 – im Wesentlichen neun neue Erfolgskriterien.

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Auf der Suche nach mehr Barrierefreiheit (1)

Erfolgskriterien der WCAG 2.1 auf Stufe AAA sind nicht das höchstmögliche Maß an Barrierefreiheit

Dreimal der Großbuchstabe A. Das erste hat einen angeknacksten Fuß.

In der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung – BITV 2.0 stehen in § 3 gleich drei Anforderungen zur Barrierefreiheit von Webseiten. Die Europäische Norm 301549 (Absatz 2), der Stand der Technik (Absatz 3) und das höchstmögliche Maß an Barrierefreiheit (Absatz 4) sind von öffentlichen Stellen umzusetzen. Was das höchstmögliche Maß an Barrierefreiheit ist, ist bislang nicht definiert.

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