Letzten Sonntag kam ich zurück von einem Vati-Wochenende an der Nordsee. Das verlängerte Wochenende verbrachte ich mit der alten Garde aus meiner Siegener Studienzeit in einem wirklich netten Familienhotel in der Nähe von St. Peter-Ording. Ich bin mir sicher, dass ich irgendwann wieder dorthin fahre.
Autor: Jan Hellbusch
Letztens, kurz bevor ich das nächste Buch in meinem Audible-Abonnement herunterladen sollte, empfahl eine Freundin die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson. Ich habe also den ersten Teil mit dem Titel „Verblendung“ gekauft und gelesen.
Vor wenigen Monaten habe ich auf dem Blog von Heiko Kunert seine Rezension über „Die Elenden“ gelesen. Seine positive Meinung hat mich dazu bewegt, das Hörbuch zu kaufen. Im Nachhinein hat sich das sehr gelohnt.
Im letzten Herbst habe ich den Fußball-Bundesliga-Auftakt verpasst. Das letzte Qualifikationsspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Irland habe ich ebenfalls nicht gesehen. Dabei wurden diese Spiele im Fernsehen mit Audiodeskription ausgestrahlt. Die Free-TV-Sender ARD und ZDF haben aber angekündigt, auch einige Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien mit einer zusätzlichen akustischen Vollreportage für Blinde und Sehbehinderte anzubieten.
PDF wird überall als elektronisches Dokumentenformat eingesetzt. Seit seiner Erfindung im Jahr 1993 hat das Dateiformat sich zunächst zu einem faktischen, aber dennoch proprietären Standard und vor circa 10 Jahren zu einem Ökosystem an ISO-Standards entwickelt. Die anfangs fehlende Barrierefreiheit wurde von Adobe im Adobe Acrobat und Adobe Reader aufgepfropft, wird aber zunehmend von anderen Anwendungen unterstützt. Jetzt veranstaltet die PDF Association die ersten PDF Days Europe am 16. und 17. Juni 2014 in Köln.
Das Finanzamt Dortmund-Ost hat mir vor wenigen Wochen meinen Steuerbescheid für 2012 zugeschickt. Auf dem ersten Blick war nichts Überraschendes zu erkennen außer dass es eine geringere Nachzahlung gab als mein Steuerberater angekündigt hatte. Ein paar Tage später wies mich der Steuerberater aber darauf hin, dass auf Seite 3 in den Erläuterungen ein Passus stünde, der mich zukünftig zum Gewerbetreibenden machen sollte.
Am 20. März 2014 hat das W3C einen wichtigen Schritt unternommen, um Inhalte und Anwendungen im Web barrierefrei aufbereiten zu können. Mit der Veröffentlichung von Accessible Rich Internet Applications (ARIA) 1.0 als Webstandard wird der Beleg geliefert, dass die Unterstützung von WAI-ARIA durch Browser und Screenreader einen akzeptablen Stand erreicht hat. Jetzt muss die Webentwicklung die Möglichkeiten nutzen.
In meinem vor zehn Tagen veröffentlichten Beitrag zu HTML5 und WAI-ARIA hatte ich einleitend geschrieben, dass Screenreader zunehmend ihre Daten von der Accessibility API des Betriebssystems beziehen, auch wenn die kommerziellen Screenreader nach wie vor auf das Off-Screen Model setzen. Letzte Woche hat Heiko Folkerts über aktuelle Entwicklungen bei Screenreadern gebloggt und u.a. darauf hingewiesen, dass Screenreader zunehmend gar nicht anders können, als die Accessibility API auszuwerten.
Es gibt Bücher, die lange auf mich nachwirken. 1Q84 des japanischen Autors Haruki Murakami in der amerikanischen Übersetzung von Jay Rubin und Philip Gabriel ist ein solches Buch. Der Dreiteiler erzählt die Geschichte von zwei Personen, die in eine Fantasiewelt abdriften, aber das Buch ist gleichzeitig fesselnd wie ein Krimi.
HTML5 wird zunehmend von Browsern unterstützt, aber die Barrierefreiheit ist größtenteils noch in der Entwicklung. Mit WAI-ARIA gibt es eine Zwischenlösung. WAI-ARIA ist ein Satz zusätzlicher Attribute für HTML und anderen Sprachen, die insbesondere für Screenreader-Nutzer von Vorteil sein können. Dieser Beitrag zeigt die Einsatzmöglichkeiten von WAI-ARIA im Zusammenhang mit HTML5 auf und weist auf typische Fehler hin, die dabei gemacht werden können.
Dieser Beitrag ist die Verschriftlichung meines Vortrags auf dem Webkongress Erlangen 2014. Er ist recht lang. Wer lieber nur die Folien durchblättern möchte, kann die Präsentation als PDF gerne herunterladen, die Präsentation bei Slideshare anschauen oder in die Video- und Audio-Aufnahmen hineinsehen bzw. -hören.