In meinem vor zehn Tagen veröffentlichten Beitrag zu HTML5 und WAI-ARIA hatte ich einleitend geschrieben, dass Screenreader zunehmend ihre Daten von der Accessibility API des Betriebssystems beziehen, auch wenn die kommerziellen Screenreader nach wie vor auf das Off-Screen Model setzen. Letzte Woche hat Heiko Folkerts über aktuelle Entwicklungen bei Screenreadern gebloggt und u.a. darauf hingewiesen, dass Screenreader zunehmend gar nicht anders können, als die Accessibility API auszuwerten.
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Es gibt Bücher, die lange auf mich nachwirken. 1Q84 des japanischen Autors Haruki Murakami in der amerikanischen Übersetzung von Jay Rubin und Philip Gabriel ist ein solches Buch. Der Dreiteiler erzählt die Geschichte von zwei Personen, die in eine Fantasiewelt abdriften, aber das Buch ist gleichzeitig fesselnd wie ein Krimi.
HTML5 wird zunehmend von Browsern unterstützt, aber die Barrierefreiheit ist größtenteils noch in der Entwicklung. Mit WAI-ARIA gibt es eine Zwischenlösung. WAI-ARIA ist ein Satz zusätzlicher Attribute für HTML und anderen Sprachen, die insbesondere für Screenreader-Nutzer von Vorteil sein können. Dieser Beitrag zeigt die Einsatzmöglichkeiten von WAI-ARIA im Zusammenhang mit HTML5 auf und weist auf typische Fehler hin, die dabei gemacht werden können.
Dieser Beitrag ist die Verschriftlichung meines Vortrags auf dem Webkongress Erlangen 2014. Er ist recht lang. Wer lieber nur die Folien durchblättern möchte, kann die Präsentation als PDF gerne herunterladen, die Präsentation bei Slideshare anschauen oder in die Video- und Audio-Aufnahmen hineinsehen bzw. -hören.
Über die Gestaltung barrierefreier Webseiten gibt es wenige Bücher in deutscher Sprache. Eine gelungene Einführung in das Thema hat Ende 2013 Domingos de Oliveira veröffentlicht.
Neue Best-Practice Beispiele für barrierefreies Webdesign
Seit 2008 unterfüttert die Web Accessibility Initiative (WAI) des W3C die Webstandards zur Barrierefreiheit mit ausführlichen Erläuterungen und Beispielen. Die Dokumentation wird ungefähr einmal alle 1-2 Jahre aktualisiert und erweitert. Gestern war es dann wieder so weit: Die erläuternden Dokumente und die Best-Practice-Beispiele für die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0 wurden auf einen neuen Stand gebracht.
Wer kennt sie nicht, die Icons und Auswahllisten, um die Schrift auf Webseiten zu vergrößern? Diese Widgets gibt es schon recht lange, und sie werden immer noch als Merkmal der Barrierefreiheit eingesetzt. Vor kurzem war ich beauftragt, die Entwicklung einer Website qualitätssichernd zu begleiten. Eine Kundenanforderung war es, einen solchen Style–Switcher im Layout der Seite zu integrieren. Das ist für mich Grund genug gewesen, meine Gedanken darüber aufzuschreiben.
Ein Buch, das monatelang auf meinem Nachttisch wartete, um gelesen zu werden, entpuppte sich als eine fesselnde Geschichte. Ich war wohl etwas voreingenommen, denn mir wurde gesagt, der Bestseller von Kathryn Stockett sei ein Frauenbuch. Ich habe an Liebesgeschichten gedacht; tatsächlich geht es in „The Help“ um Mut und Gerechtigkeit.
Es gibt Unruhe in der deutschen Blindenszene, weil der Screenreader Window Eyes seit Kurzem kostenlos angeboten wird. In Deutschland werden Hilfsmittel wie Screenreader i.d.R. durch einen Kostenträger finanziert, etwa durch das Integrationsamt oder den Rentenversicherungsträger bei Berufstätigen oder durch die Krankenkasse für die private Nutzung. Wenn Hilfsmittel kostenfrei sind, könnten die Kostenträger die Ansicht vertreten, sie müssen keine Leistungen gewähren – auch keine Schulung oder keinen Support.
Es ist schon fast ein halbes Jahr her, als ich mein neues Büro bezog, und ich bereue es nicht. Ich komme gerne hierher, meine Mitarbeiter und ich haben deutlich mehr Platz und auch die Umgebung bietet eine gute Infrastruktur. Das heißt, es gibt doch eine klitzekleine Sache, die die neue Location vermissen lässt.
Ein Screenreader – so deutet es der Name schon an – ist eine Software, die den Bildschirminhalt vorliest. Tatsächlich ist die Software wesentlich leistungsfähiger und bietet vor allem blinden Nutzern eine alternative Schnittstelle zum Computer – sowohl beim Lesen der Inhalte, Menüs und sonstigen Leisten als auch bei der Bedienung mit der Tastatur. Screenreader sind deutlich mehr als ein Vorleseprogramm und der Preis für eine solche Anwendung ist normalerweise beachtlich. Allerdings gibt es mittlerweile für fast alle Betriebssysteme kostenlose Alternativen.