An article by Anne Gibson on A List Apart has caused some discussion lately. The starting point for her article is an established definition by W3C, in which web accessibility is described as the use of the Web by people with disabilities. The author would like to take the emphasis off disability and put it on technology.
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Die zu kurze Messlatte
Barrierefreiheit ist die Gebrauchstauglichkeit vor dem Hintergrund einer Behinderung
Derzeit sorgt ein Beitrag von Anne Gibson auf A List Apart für Diskussion. Ausgangspunkt ist eine seit Jahren akzeptierte Definition des W3C, in der die Barrierefreiheit im Web als Nutzung des Webs durch Menschen mit Behinderung beschrieben wird. Die Autorin möchte den Bezug zu Behinderung durch einen Bezug zur Technologie ersetzen.
Ich reise gerne – meist innerhalb Deutschlands und mit der Deutschen Bahn. Die Herausforderung ist für mich als Blinder gar nicht so groß, wie manche Zeitgenossen annehmen, aber dazu gleich mehr. Es ist allerdings eine andere Situation, wenn ich mit meiner 5-jährigen Tochter unterwegs bin. Dann muss ich meine Reise immer gut planen.
LPs und CDs habe ich im Laufe der Zeit zu genüge gekauft. Jetzt habe ich mir die Streaming-Dienste für Musik angeschaut. Eins lässt sich nach einigen Stunden Recherche und Ausprobieren sagen: Die User Experience (UX) der Software ist praktisch nicht vorhanden, was insbesondere für die Software von Spotify – ein führender Anbieter von Musik-Streaming-Diensten – gilt. Die Spotify UX war bei mir so negativ wie lange nicht mehr.
Es war durchaus eine Überraschung. Bei dem Titel „Eine Billion Dollar“ versprach das Buch eine fantasievolle Lektüre zu sein; ich nahm an, ich würde es nicht zu Ende lesen. Dann entwickelt sich der Roman zu einer interessanten Geschichte mit vielen Anregungen.
Seit 2005 bieten die Webkrauts zum Jahresende einen Adventskalender an, der mit Artikeln zu Webstandards bestückt wird. Heute wurde der erste Beitrag des Adventskalenders 2014 veröffentlicht. In diesem Jahr steuere ich auch einen Beitrag bei, der voraussichtlich am 10. Dezember erscheint.
Ein Inklusionsthema, das beim Unterricht von blinden Schülern besteht, ist die Erschließung von Abbildungen. Grafiken können beschrieben werden, aber einige Lehrer sind dazu übergegangen, mit 3D-Druckern zu arbeiten. Das tolle ist, sie teilen ihre Druckvorlagen auf einer Internetplattform und stellen sie unter einer Creative Commons Lizenz zur Verfügung.
Manchmal lese ich etwas und frage mich, ob ich das nicht schon gewusst und einfach vergessen habe. Beiläufig registrierte ich auf Twitter, dass es den ISO/IEC 15445:2000 (ISO HTML) gibt. Bestimmt habe ich das schon mal gewusst und dann mit gutem Grund vergessen.
Im Laufe der letzten 13 Jahre bin ich gelegentlich gefragt worden, ob ich es mit meinen drei Büchern über barrierefreies Webdesign zu Wohlstand gebracht habe. Das kann ich so nicht bestätigen, denn das Verhältnis von Arbeit zu Ertrag ist bei solchen Veröffentlichungen mehr als bescheiden.
Die Kompatibilität von Webseiten mit heutigen und zukünftigen Hilfsmitteln wie Screenreadern, Vergrößerungssystemen, Spracheingaben usw. wird dadurch maximiert, indem Code gemäß Standards geschrieben wird. Darüber hinaus müssen Komponente (Links, Formulare, Widgets usw.) so umgesetzt werden, dass vor allem semantische Informationen (Name, Rolle, Wert) korrekt an Accessibility APIs von Betriebssystemen übertragen werden.
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