Accessibility Checklist gegen graue Haare

BITV 2.0 und "BITV-Test" sind nicht kompatibel mit den internationalen WCAG 2.0

Text: Accessibility-Checklisten - eine Serie in 12 Teilen. Orangefarbener Hintergrund mit 2 smileys (4 graue Haare - 4 schwarze Haare)

Wenn es um die Barrierefreiheit von Webseiten geht, so wird in Deutschland oft auf die BITV 2.0 verwiesen. Weil die BITV 2.0 nicht kompatibel ist mit internationalen Standards zur Barrierefreiheit, habe ich sie in der Vergangenheit nicht sonderlich beachtet und empfehle meinen Kunden, die WCAG 2.0 als Kriterienkatalog anzuwenden. Neulich befand ich mich aber in einer Situation, in der ich nicht umhin kam, mich mit der BITV 2.0 eingehender befassen zu müssen; und da es um einen Website-Audit ging, musste ich mir außerdem den sogenannten „BITV-Test“ zu Gemüte führen.

zum Beitrag »

Kontrastmessung mit Kantenglättung

Das zuverlässige Testen von Kontrastverhältnissen auf Webseiten

Grüner Text auf grün-blau verlaufendem Hintergrund. Das Kontrastverhältnis wird von links nach rechts immer geringer.

Neulich erschrak ich ein wenig. In einem Seminar über das Testen der Barrierefreiheit von Webseiten fragte mich einer der Teilnehmenden, wie mit der Kontrastmessung bei aktiviertem ClearType auf Windows-Systemen umzugehen sei. Er erwischte mich auf dem falschen Fuß. Das war Grund genug, der Sache auf den Grund zu gehen.

zum Beitrag »

Screenguide 23

Zwei neue Veröffentlichungen über barrierefreie Webanwendungen

Schriftzug "SCREENGUIDE" in schwarz auf weiß und invertiert

Gelegentlich schreibe ich Artikel für Fachzeitschriften. In der gerade erschienenen Screenguide sind gleich zwei Beiträge von mir enthalten. Der eine geht auf den werdenden Webstandard IndieUI ein und der andere beschreibt ein komplexes Widget, dass trotz technischer Zugänglichkeit nicht barrierefrei bedienbar ist.

zum Beitrag »

WCAG-EM ist da

Eine längst fällige Anleitung zur Prüfung von Websites auf Barrierefreiheit

Text: Website Accessibility Conformance Evaluation Methodology (WCAG-EM) 1.0

Gestern ist die Website Accessibility Conformance Evaluation Methodology (WCAG-EM) in einer finalen Version vom W3C veröffentlicht worden. Das Dokument beschreibt eine Vorgehensweise, wie Webseiten einschließlich Apps und Webseiten für mobile Geräte auf Konformität zur WCAG 2.0 geprüft werden können. Sie ist vor allem an diejenigen gerichtet, die Webseiten professionell auf ihre Barrierefreiheit prüfen und bewerten.

zum Beitrag »

Prüfung von Websites auf Barrierefreiheit

WCAG 2.0 erhält bald Unterstützung von WCAG-EM

Neues auf barrierefreies-webdesign.de mit 2bweb Logo - Unterstützung von WCAG-EM

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0 beschreiben mit den Erfolgskriterien, wie einzelne Webseiten auf Barrierefreiheit geprüft werden können. Was in der WCAG 2.0 nicht enthalten ist, sind Rahmenbedingungen für die Prüfung eines gesamten Webauftritts. Wie ein solches Testverfahren aussehen kann, wird in der Website Accessibility Conformance Evaluation Methodology (WCAG-EM) 1.0 beschrieben, die seit dem 30. Januar 2014 als Working Draft des W3C vorliegt.

zum Beitrag »

Ein Gewerbe ist das nicht

Accessibility-Consulting ist eine freiberufliche Tätigkeit

Fotocollage: Münzen, Geldscheine, Paragraphensymbole; Text: Steuer, Finanzen und Geld.

Das Finanzamt Dortmund-Ost hat mir vor wenigen Wochen meinen Steuerbescheid für 2012 zugeschickt. Auf dem ersten Blick war nichts Überraschendes zu erkennen außer dass es eine geringere Nachzahlung gab als mein Steuerberater angekündigt hatte. Ein paar Tage später wies mich der Steuerberater aber darauf hin, dass auf Seite 3 in den Erläuterungen ein Passus stünde, der mich zukünftig zum Gewerbetreibenden machen sollte.

zum Beitrag »

Es tut sich was

WAI-ARIA ist ein Webstandard geworden

Collage: Aus einer Auswahl von 3 Veranstaltungsbuttons wird einer ausgewählt und auf ein Buchungsauftragsfeld gezogen. Zusätzlich Schriftzug Wai Aria und HTML5.

Am 20. März 2014 hat das W3C einen wichtigen Schritt unternommen, um Inhalte und Anwendungen im Web barrierefrei aufbereiten zu können. Mit der Veröffentlichung von Accessible Rich Internet Applications (ARIA) 1.0 als Webstandard wird der Beleg geliefert, dass die Unterstützung von WAI-ARIA durch Browser und Screenreader einen akzeptablen Stand erreicht hat. Jetzt muss die Webentwicklung die Möglichkeiten nutzen.

zum Beitrag »

Die Suppe nicht versalzen

Stand der Barrierefreiheit in HTML5 und WAI-ARIA

Collage mit WKE 2014 Logo, einem Foto eines Kochtopfes, in den Salz geschüttet wird, sowie dem Text 'Die Suppe nicht versalzen'

HTML5 wird zunehmend von Browsern unterstützt, aber die Barrierefreiheit ist größtenteils noch in der Entwicklung. Mit WAI-ARIA gibt es eine Zwischenlösung. WAI-ARIA ist ein Satz zusätzlicher Attribute für HTML und anderen Sprachen, die insbesondere für Screenreader-Nutzer von Vorteil sein können. Dieser Beitrag zeigt die Einsatzmöglichkeiten von WAI-ARIA im Zusammenhang mit HTML5 auf und weist auf typische Fehler hin, die dabei gemacht werden können.

Dieser Beitrag ist die Verschriftlichung meines Vortrags auf dem Webkongress Erlangen 2014. Er ist recht lang. Wer lieber nur die Folien durchblättern möchte, kann die Präsentation als PDF gerne herunterladen, die Präsentation bei Slideshare anschauen oder in die Video- und Audio-Aufnahmen hineinsehen bzw. -hören.

zum Beitrag »