LPs und CDs habe ich im Laufe der Zeit zu genüge gekauft. Jetzt habe ich mir die Streaming-Dienste für Musik angeschaut. Eins lässt sich nach einigen Stunden Recherche und Ausprobieren sagen: Die User Experience (UX) der Software ist praktisch nicht vorhanden, was insbesondere für die Software von Spotify – ein führender Anbieter von Musik-Streaming-Diensten – gilt. Die Spotify UX war bei mir so negativ wie lange nicht mehr.
Autor: Jan Hellbusch
Es war durchaus eine Überraschung. Bei dem Titel „Eine Billion Dollar“ versprach das Buch eine fantasievolle Lektüre zu sein; ich nahm an, ich würde es nicht zu Ende lesen. Dann entwickelt sich der Roman zu einer interessanten Geschichte mit vielen Anregungen.
Seit 2005 bieten die Webkrauts zum Jahresende einen Adventskalender an, der mit Artikeln zu Webstandards bestückt wird. Heute wurde der erste Beitrag des Adventskalenders 2014 veröffentlicht. In diesem Jahr steuere ich auch einen Beitrag bei, der voraussichtlich am 10. Dezember erscheint.
Ein Inklusionsthema, das beim Unterricht von blinden Schülern besteht, ist die Erschließung von Abbildungen. Grafiken können beschrieben werden, aber einige Lehrer sind dazu übergegangen, mit 3D-Druckern zu arbeiten. Das tolle ist, sie teilen ihre Druckvorlagen auf einer Internetplattform und stellen sie unter einer Creative Commons Lizenz zur Verfügung.
Manchmal lese ich etwas und frage mich, ob ich das nicht schon gewusst und einfach vergessen habe. Beiläufig registrierte ich auf Twitter, dass es den ISO/IEC 15445:2000 (ISO HTML) gibt. Bestimmt habe ich das schon mal gewusst und dann mit gutem Grund vergessen.
Im Laufe der letzten 13 Jahre bin ich gelegentlich gefragt worden, ob ich es mit meinen drei Büchern über barrierefreies Webdesign zu Wohlstand gebracht habe. Das kann ich so nicht bestätigen, denn das Verhältnis von Arbeit zu Ertrag ist bei solchen Veröffentlichungen mehr als bescheiden.
Die Kompatibilität von Webseiten mit heutigen und zukünftigen Hilfsmitteln wie Screenreadern, Vergrößerungssystemen, Spracheingaben usw. wird dadurch maximiert, indem Code gemäß Standards geschrieben wird. Darüber hinaus müssen Komponente (Links, Formulare, Widgets usw.) so umgesetzt werden, dass vor allem semantische Informationen (Name, Rolle, Wert) korrekt an Accessibility APIs von Betriebssystemen übertragen werden.
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Hilfestellung bei der Eingabe
Obwohl jeder Nutzer Fehler bei der Eingabe in Formularen macht, fällt es manchen Menschen mit Behinderungen schwerer, fehlerfreie Eingaben vorzunehmen oder fehlerhafte Eingaben zu erkennen. Deswegen müssen Nutzer bei der Formulareingabe unterstützt werden, fehlerhafte Eingaben zu vermeiden; sollten Fehler gemacht worden sein, dann sollten Nutzer dabei unterstützt werden, die Fehleingaben zu erkennen und Korrekturen vorzunehmen.
Menschen mit Behinderungen können Webseiten effizienter benutzen, wenn sie unter bestimmten Gesichtspunkten vorhersehbar funktionieren und aufgebaut sind. Tastaturnutzer müssen beispielsweise stets über die Kontrolle des Tastaturfokus verfügen, und Inhalte dürfen nur auf expliziten Wunsch des Nutzers dynamisch ausgetauscht werden. Vor allem beim Einsatz von Screenreadern oder Vergrößerungssystemen, aber auch für Menschen mit Lernbehinderungen ist eine konsistente Gestaltung ebenfalls förderlich für die Bedienbarkeit der Seite.
Es gilt, Inhalte für alle Nutzergruppen lesbar zu machen. Das können Sprach- und andere Auszeichnungen im Code sein, die von Screenreadern ausgewertet werden, oder der Text selbst wird möglichst verständlich geschrieben (z.B. mit gängigen statt ungewöhnlichen Begriffen, Vermeidung von Abkürzungen, kürzere Sätze, usw.).