DAISY steht für Digital Accessible Information System und ist ein Standard für die Aufbereitung von Hörbüchern. Die Möglichkeiten, die DAISY bietet, werden seit 15 Jahren von Blindenhörbüchereien und vereinzelten Verlagen genutzt. Allerdings wird das DAISY-Format selbst nicht weiterentwickelt, weil DAISY in die EPUB-Spezifikation eingeflossen ist.
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„Dass die Barrierefreiheit der Informations- und Kommunikationstechnologien in der Schweiz auf tiefem Niveau stagniert, wie die vorliegende Studie aufzeigt, ist daher ein Grund zur Sorge für die Personen, denen der Zugang verschlossen ist, aber auch für alle anderen, die an der Informationsgesellschaft teilhaben“
Teaser werden unterschiedlich realisiert. Eine häufige Form ist eine verlinkte Überschrift zusammen mit einer verlinkten Grafik. Der Code könnte wie folgt aussehen:
<div class="teaserbox">
<p><a href="seite.html"><img alt=" Superstar Bolt holt Gold über 100 Meter" src="usain-bolt.png"></a></p>
<h2><small>Olympia</small> <a href="seite.html">Superstar Bolt holt Gold über 100 Meter</a></h2>
</div>
Manchmal müssen (oder sollten) Inhalte vor Screenreadern versteckt werden, die am Bildschirm sichtbar sind. In diesem Beitrag geht es um redundante Links, die mit tabindex=“-1“ zwar im Browser nicht mehr fokussierbar werden, aber dennoch für Screenreader zugänglich bleiben. Die ARIA-Spezifikation sieht zwei Möglichkeiten vor, solche Links auch vor Screenreadern zu verstecken:
- Mit aria-hidden=“true“ soll ein Element samt Kindelemente und enthaltener Text vor Screenreadern versteckt werden.
- Mit role=“presentation“ (ARIA 1.0) bzw. role=“none“ (ARIA 1.1) soll die Semantik des Elements unterdrückt werden, aber Kindelemente und enthaltener Text für Screenreader zugänglich bleiben.
Im letzten Herbst habe ich im Beitrag Mehr als nur Semantik über Nutzungsszenarien für die HTML5-Elemente mit einer Rolle eines Landmarks geschrieben. Seinerzeit hatte ich die Beispiele mit Internet Explorer und dem Screenreader JAWS vorgestellt. Obwohl inzwischen die Unterstützung von Landmarks im Internet Explorer kaum zu beanstanden ist, so ist die Unterstützung für Landmarks immer noch uneinheitlich in den verschiedenen Browser-Screenreader-Kombinationen.
Als ich neulich eingeladen war, die Vorstellung mehrerer Bewerber für die Umsetzung eines kollaborativen Intranets vor dem Hintergrund der Barrierefreiheit mit zu bewerten, war ich über zwei Aspekte überrascht. Zum einen wurde von den Bewerbern zu oft angenommen, dass es nur ein begrenztes Redakteursteam gäbe, und zum anderen wurde zu oft angenommen, dass Menschen mit Behinderungen keine Inhalte zum Intranet beitragen würden. Damit waren die betroffenen Bieter selbstverständlich aus dem Rennen raus. Erst recht konnten die Anbieter nicht in Erwägung gezogen werden, die keine konkreten Informationen zur Barrierefreiheit im Frontend sagen konnten.
Eigentlich dachte ich, dass ich die meisten Tipps für das Leben mit Blindheit kenne. Letztens überraschte mich jemand aber völlig als es darum ging, wie Euro-Banknoten rein haptisch unterschieden werden können.
Am letzten Wochenende nam ich an einem Seminar der PRO RETINA Deutschland teil, in dem es um die Erstellung eines Checkhefts für Personen ging, die mit drohender Blindheit konfrontiert werden. Das Themenspektrum ist sehr breit und in diesem Seminar wurden nur drei der vielen Themenkomplexe behandelt, u.a. die Führung des Haushalts. Einer der vielen Einzelaspekte war dabei die sichere Bedienung von Haushaltsgeräten. Das Thema ist auch an anderer Stelle aktuell: Die Nutzbarkeit von Haushalts- und Unterhaltungselektronik ist Anlass einer Fachtagung im September während der Internationalen Funkausstellung in Berlin.
Betriebssysteme und Browser bieten diverse Einstellungen zur Optimierung der visuellen Darstellung von Webseiten. Neben Schriftgröße und Schriftart kann auch die Unterstreichung von Links und vieles mehr eingestellt werden. Wenn diese Voreinstellungen nicht oder nur teilweise funktionieren, kann darüber hinaus ein eigenes Stylesheet eingebunden werden.
Im letzten Herbst hat Sarah Kitza, Studentin an der TU Dortmund, Screenreadernutzer dazu aufgerufen, sich an einer Umfrage zur Gestaltung von Alternativtexten zu beteiligen. Hintergrund war ihre Masterarbeit, in der sie untersuchen sollte, inwieweit Alternativtexte für Grafiken automatisch eingesetzt werden können. Dabei sollten die Bedürfnisse blinder Nutzer besonders berücksichtigt werden. Das Ergebnis ist eine Pflichtlektüre für jeden Online-Redakteur.