Entwürfe für ARIA 1.1

Noch mehr Unterstützung für barrierefreie Webanwendungen

Schriftzug: W3C, Aria 1.1 und "Accessible Rich Internet Applications"

Noch haben die Browser die Spezifikation für Accessible Rich Internet Applications (ARIA) 1.0 nicht vollständig implementiert, aber die Arbeit an ARIA 1.1 schreitet voran. Jetzt ist ein Entwurf eines Dokuments vom W3C veröffentlicht worden, dass Webentwicklern den Einsatz von ARIA 1.1 erleichtert. Das Dokument beschreibt die Tastaturbedienung und viele andere wichtige Aspekte von barrierefreien Widgets.

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WCAG-EM Report Tool

Unterstützung für einen strukturierten Vergleich der Barrierefreiheit von Webauftritten

Flussdiagramm mit den 5 Schritten zum Report: 1. Define Scope 2. Explore Website 3. Select Sample 4. Audit Sample 5. Report Findings

Anfang März ist das WCAG-EM Report Tool vom W3C veröffentlicht worden. Dieses Werkzeug bietet eine strukturierte Vorgehensweise bei der Bewertung von Webauftritten auf ihre Konformität zu den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0. Es handelt sich um einen ersten Entwurf und steht nur in englischer Sprache zur Verfügung.

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Are we coming too short?

Accessibility is usability in context of disability

Messlatte mit 2 Schriftzügen über Barrierefreiheit in deutsch und englisch

An article by Anne Gibson on A List Apart has caused some discussion lately. The starting point for her article is an established definition by W3C, in which web accessibility is described as the use of the Web by people with disabilities. The author would like to take the emphasis off disability and put it on technology.

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Die zu kurze Messlatte

Barrierefreiheit ist die Gebrauchstauglichkeit vor dem Hintergrund einer Behinderung

kleiner Zollstock = Barrierefreiheit; grosse Messlatte = Webentwicklung

Derzeit sorgt ein Beitrag von Anne Gibson auf A List Apart für Diskussion. Ausgangspunkt ist eine seit Jahren akzeptierte Definition des W3C, in der die Barrierefreiheit im Web als Nutzung des Webs durch Menschen mit Behinderung beschrieben wird. Die Autorin möchte den Bezug zu Behinderung durch einen Bezug zur Technologie ersetzen.

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Kompatibel

"Die Kompatibilität mit Benutzeragenten, einschließlich assistiver Technologien, ist sicherzustellen."

BITV 2.0, BITV - Test. Graphic-Equalizer-Widget. Smiley mit 3 grauen Haaren.

Die Kompatibilität von Webseiten mit heutigen und zukünftigen Hilfsmitteln wie Screenreadern, Vergrößerungssystemen, Spracheingaben usw. wird dadurch maximiert, indem Code gemäß Standards geschrieben wird. Darüber hinaus müssen Komponente (Links, Formulare, Widgets usw.) so umgesetzt werden, dass vor allem semantische Informationen (Name, Rolle, Wert) korrekt an Accessibility APIs von Betriebssystemen übertragen werden.
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Hilfestellung bei der Eingabe

"Zur Fehlervermeidung und -korrektur sind unterstützende Funktionen für die Eingabe bereitzustellen."

BITV 2.0, BITV - Test. Eingabefeld mit sichtbarem Fehler, rot umrandet und Korrekturhinweis. Smiley mit 2 grauen Haaren.

Obwohl jeder Nutzer Fehler bei der Eingabe in Formularen macht, fällt es manchen Menschen mit Behinderungen schwerer, fehlerfreie Eingaben vorzunehmen oder fehlerhafte Eingaben zu erkennen. Deswegen müssen Nutzer bei der Formulareingabe unterstützt werden, fehlerhafte Eingaben zu vermeiden; sollten Fehler gemacht worden sein, dann sollten Nutzer dabei unterstützt werden, die Fehleingaben zu erkennen und Korrekturen vorzunehmen.

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Vorhersehbar

"Webseiten sind so zu gestalten, dass Aufbau und Benutzung vorhersehbar sind."

BITV 2.0, BITV - Test. Tastatur mit großer, roter Download-Taste. Smiley mit 3 grauen Haaren.

Menschen mit Behinderungen können Webseiten effizienter benutzen, wenn sie unter bestimmten Gesichtspunkten vorhersehbar funktionieren und aufgebaut sind. Tastaturnutzer müssen beispielsweise stets über die Kontrolle des Tastaturfokus verfügen, und Inhalte dürfen nur auf expliziten Wunsch des Nutzers dynamisch ausgetauscht werden. Vor allem beim Einsatz von Screenreadern oder Vergrößerungssystemen, aber auch für Menschen mit Lernbehinderungen ist eine konsistente Gestaltung ebenfalls förderlich für die Bedienbarkeit der Seite.

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