Noch haben die Browser die Spezifikation für Accessible Rich Internet Applications (ARIA) 1.0 nicht vollständig implementiert, aber die Arbeit an ARIA 1.1 schreitet voran. Jetzt ist ein Entwurf eines Dokuments vom W3C veröffentlicht worden, dass Webentwicklern den Einsatz von ARIA 1.1 erleichtert. Das Dokument beschreibt die Tastaturbedienung und viele andere wichtige Aspekte von barrierefreien Widgets.
Kategorie: Barrierefreies Webdesign
Heute fand die Konferenz Barrierefreie IT 2015 im Schokoladenmuseum zu Köln statt. Sie war kostenfrei und versprach einige interessante Vorträge.
WCAG-EM Report Tool
Unterstützung für einen strukturierten Vergleich der Barrierefreiheit von Webauftritten
Anfang März ist das WCAG-EM Report Tool vom W3C veröffentlicht worden. Dieses Werkzeug bietet eine strukturierte Vorgehensweise bei der Bewertung von Webauftritten auf ihre Konformität zu den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0. Es handelt sich um einen ersten Entwurf und steht nur in englischer Sprache zur Verfügung.
An article by Anne Gibson on A List Apart has caused some discussion lately. The starting point for her article is an established definition by W3C, in which web accessibility is described as the use of the Web by people with disabilities. The author would like to take the emphasis off disability and put it on technology.
Die zu kurze Messlatte
Barrierefreiheit ist die Gebrauchstauglichkeit vor dem Hintergrund einer Behinderung
Derzeit sorgt ein Beitrag von Anne Gibson auf A List Apart für Diskussion. Ausgangspunkt ist eine seit Jahren akzeptierte Definition des W3C, in der die Barrierefreiheit im Web als Nutzung des Webs durch Menschen mit Behinderung beschrieben wird. Die Autorin möchte den Bezug zu Behinderung durch einen Bezug zur Technologie ersetzen.
Seit 2005 bieten die Webkrauts zum Jahresende einen Adventskalender an, der mit Artikeln zu Webstandards bestückt wird. Heute wurde der erste Beitrag des Adventskalenders 2014 veröffentlicht. In diesem Jahr steuere ich auch einen Beitrag bei, der voraussichtlich am 10. Dezember erscheint.
Manchmal lese ich etwas und frage mich, ob ich das nicht schon gewusst und einfach vergessen habe. Beiläufig registrierte ich auf Twitter, dass es den ISO/IEC 15445:2000 (ISO HTML) gibt. Bestimmt habe ich das schon mal gewusst und dann mit gutem Grund vergessen.
Die Kompatibilität von Webseiten mit heutigen und zukünftigen Hilfsmitteln wie Screenreadern, Vergrößerungssystemen, Spracheingaben usw. wird dadurch maximiert, indem Code gemäß Standards geschrieben wird. Darüber hinaus müssen Komponente (Links, Formulare, Widgets usw.) so umgesetzt werden, dass vor allem semantische Informationen (Name, Rolle, Wert) korrekt an Accessibility APIs von Betriebssystemen übertragen werden.
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Hilfestellung bei der Eingabe
Obwohl jeder Nutzer Fehler bei der Eingabe in Formularen macht, fällt es manchen Menschen mit Behinderungen schwerer, fehlerfreie Eingaben vorzunehmen oder fehlerhafte Eingaben zu erkennen. Deswegen müssen Nutzer bei der Formulareingabe unterstützt werden, fehlerhafte Eingaben zu vermeiden; sollten Fehler gemacht worden sein, dann sollten Nutzer dabei unterstützt werden, die Fehleingaben zu erkennen und Korrekturen vorzunehmen.
Menschen mit Behinderungen können Webseiten effizienter benutzen, wenn sie unter bestimmten Gesichtspunkten vorhersehbar funktionieren und aufgebaut sind. Tastaturnutzer müssen beispielsweise stets über die Kontrolle des Tastaturfokus verfügen, und Inhalte dürfen nur auf expliziten Wunsch des Nutzers dynamisch ausgetauscht werden. Vor allem beim Einsatz von Screenreadern oder Vergrößerungssystemen, aber auch für Menschen mit Lernbehinderungen ist eine konsistente Gestaltung ebenfalls förderlich für die Bedienbarkeit der Seite.